8 typische Fragen zum Verkauf von Altgold
Klar, Gold zu verkaufen kann sich wie ein kleiner Dschungel anfühlen, aber keine Sorge. Hier sind die wichtigsten Fragen, die sich Leute typischerweise stellen, wenn sie Altgold ve…

Klar, Gold zu verkaufen kann sich wie ein kleiner Dschungel anfühlen, aber keine Sorge. Hier sind die wichtigsten Fragen, die sich Leute typischerweise stellen, wenn sie Altgold verkaufen möchten, und was dahintersteckt.
- Was ist Altgold überhaupt?
Du hast bestimmt schon mal von Altgold gehört, sei es eine alte Kette, die nicht mehr gefällt, ein Ring vom Uropa oder sogar Zahngold. Aber was genau fällt eigentlich unter diese Bezeichnung und woher weißt du, was du da eigentlich verkaufst?
1.1. Formen des Altgolds
Altgold ist im Grunde jedes Goldobjekt, das nicht mehr im Originalzustand oder für seinen ursprünglichen Zweck genutzt wird. Das kann ganz unterschiedlich aussehen.
1.1.1. Schmuck
Der Klassiker schlechthin. Alle Arten von Goldschmuck, egal ob Ringe, Ketten, Armbänder, Ohrringe oder Broschen, fallen darunter. Wichtig ist hierbei, dass es nicht unbedingt nur die 14- oder 18-Karat-Stücke sind. Auch Schmuck mit geringerem Goldgehalt, wie zum Beispiel 8 Karat (333er Gold), wird als Altgold gehandelt. Manchmal sind diese Stücke auch mit Edelsteinen besetzt. Was mit den Steinen passiert, ist ein anderer Punkt, aber das Grundmaterial ist Altgold.
1.1.2. Münzen
Viele ältere oder auch neuere Goldmünzen, die nicht mehr als Sammlerstücke gehandelt werden, können ebenfalls als Altgold gelten. Hierbei ist die Prägung und der Zustand oft wichtiger für den Sammlerwert, aber der reine Goldwert ist entscheidend, wenn du sie als Altgold verkaufst. Bekannte Beispiele sind Krügerands oder Vrenelis, die aber auch ihren Sammlerwert behalten können. Geht es rein um den Materialwert, wird der Goldpreis zugrunde gelegt.
1.1.3. Barren
Goldbarren, insbesondere ältere oder beschädigte, werden ebenfalls wie Altgold behandelt, wenn sie nicht mehr als Anlageobjekte in perfektem Zustand gehandelt werden. Der Wert eines Goldbarrens bemisst sich primär an seinem Gewicht und Feingoldgehalt.
1.1.4. Dentalgold
Ja, tatsächlich. Auch aus dem Mund kannst du Gold gewinnen. Zahnkronen, Brücken oder Inlays aus Goldlegierungen sind eine gängige Form von Altgold. Dieses Gold hat oft einen hohen Reinheitsgrad, da es für den Einsatz im Körper gedacht war und biokompatibel sein muss.
1.1.5. Industrielles Gold
In der Industrie wird Gold für verschiedene Zwecke verwendet, zum Beispiel in der Elektronik oder in der Medizintechnik. Ausgeschiedene Teile oder Produktionsreste können ebenfalls als Altgold verkauft werden. Dies ist vielleicht nicht die häufigste Form für den Privatverkäufer, aber es gehört zur Definition.
1.2. Der Wert des Goldes – Karat und Reinheit
Der Wert deines Altgolds hängt stark davon ab, wie viel reines Gold darin enthalten ist. Hier kommen die Karat-Angaben ins Spiel.
1.2.1. Was bedeutet Karat?
Karat ist eine Maßeinheit für die Reinheit von Gold. 24 Karat steht für reinstes Gold, also 24/24 Teile sind Gold. Da reines Gold sehr weich ist, wird es für Schmuck und andere Gegenstände meist mit anderen Metallen wie Kupfer, Silber oder Zink legiert, um es härter und widerstandsfähiger zu machen.
Hier eine grobe Übersicht der gängigsten Karat-Angaben und ihre Bedeutung:
- 24 Karat (999er Gold): Das ist Feingold. Sehr selten bei Schmuck, eher bei Barren und Münzen zu finden.
- 18 Karat (750er Gold): Besteht zu 75% aus reinem Gold. Dies ist eine häufige Reinheit für hochwertigen Schmuck.
- 14 Karat (585er Gold): Enthält 58,5% reines Gold. Ebenfalls sehr verbreitet im Schmuckbereich.
- 10 Karat (417er Gold): Hat einen Goldanteil von 41,7%. Wird manchmal in den USA verwendet, in Deutschland seltener.
- 8 Karat (333er Gold): Enthält 33,3% reines Gold. Diese Reinheit ist in Deutschland eher an der unteren Grenze dessen, was als Gold gilt, und wird auch als „Rotgold“ oder „Halbgerätes Gold“ bezeichnet.
Manchmal findest du auch eine dreistellige Zahl auf deinem Schmuckstück, z.B. „750“, „585“ oder „333“. Das ist die sogenannte „Punze“ oder das „Feingehaltsstempel“. Diese Zahl gibt den Goldanteil in Tausendstel an. Also 750 bedeutet 750 Teile von 1000 sind Gold, was wiederum 18 Karat entspricht.
1.2.2. Die Bedeutung der Legierungsmetalle
Die anderen Metalle in einer Legierung (das, was kein Gold ist) beeinflussen nicht nur die Härte und Farbe des Goldes, sondern können auch den Verkaufspreis beeinflussen, wenn der Händler den reinen Goldwert ermittelt. Bei sehr geringen Goldanteilen und vielen anderen Metallen kann der Materialwert geringer ausfallen als erwartet.
- Wie finde ich den Wert meines Altgolds?
Bevor du dein Gold verkaufst, möchtest du natürlich wissen, was es ungefähr wert ist. Das ist kein Hexenwerk und du kannst ein paar Dinge tun, um dich vorzubereiten.
2.1. Gewicht Ermitteln
Das Wichtigste zuerst: Du brauchst eine Küchenwaage, die präzise genug ist, um das Gewicht deines Goldes zu ermitteln. Wiege jedes Teil einzeln, falls du es getrennt verkaufen möchtest, oder sammle alles und wiege es zusammen. Denk daran, Steine bei Schmuckstücken nicht mitzuwiegen, wenn möglich.
2.1.1. Die richtige Waage
Eine digitale Küchenwaage, die Gramm genau wiegt, ist meist ausreichend. Präzisionswaagen, die Milligramm messen können, sind zwar noch genauer, aber oft nicht notwendig für die grobe Schätzung des Altgoldwertes. Achte darauf, dass die Waage kalibriert ist oder auf einer ebenen Fläche steht.
2.1.2. Steine abziehen
Bei Schmuckstücken mit Edelsteinen oder anderen Verzierungen kann es schwierig sein, das reine Goldgewicht zu ermitteln. Wenn die Steine leicht zu entfernen sind, versuche es. Ansonsten musst du damit rechnen, dass der Händler das Gewicht einschließlich der Steine ermittelt und dann den Abzug für die Steine vornimmt. Das ist aber bei Edelsteinen oft nur ein kleiner Teil des Gesamtwertes. Bei günstigem Glas oder Plastik ist der Abzug deutlicher.
2.2. Goldpreis Recherchieren
Der Preis für Gold schwankt täglich. Du musst den aktuellen Goldkurs kennen, um eine Vorstellung vom Wert deines Besitzes zu bekommen.
2.2.1. Echtzeit-Goldpreise
Viele Finanzportale und Edelmetallhändler veröffentlichen täglich den aktuellen Goldpreis. Suche online nach „Goldpreis pro Gramm“ oder „Goldkurs aktuell“. Achte darauf, dass du den Preis für den Feingoldgehalt (z.B. 999er Gold) findest, da der Wert deines Altgolds dann entsprechend umgerechnet wird.
2.2.2. Differenzierung nach Reinheit
Der Goldpreis wird normalerweise für Feingold (24 Karat/999er) angegeben. Du musst dann den Preis für die Reinheit deines Altgolds berechnen. Wenn dein Schmuck z.B. 14 Karat (585er) ist, hat er nur einen Goldanteil von 58,5%. Das bedeutet, du musst den Feingoldpreis mit diesem Faktor multiplizieren, um den ungefähren Wert deines Schmuckstücks zu ermitteln.
Beispiel: Wenn 1 Gramm Feingold 60 Euro kostet und dein Ring aus 10 Gramm 14 Karat Gold besteht:
- Goldwert pro Gramm deines Rings = 60 Euro * 0,585 (58,5%) = 35,10 Euro
- Gesamtwert deines Rings (rein Gold) = 10 Gramm * 35,10 Euro/Gramm = 351,00 Euro
Bedenke, dass dies der reine Materialwert ist. Händler zahlen in der Regel einen Prozentsatz dieses Wertes.
2.3. Legierungsmetalle im Blick behalten
Manchmal sind die nicht-goldenen Bestandteile deiner Legierung auch wertvoll.
2.3.1. Seltene Legierungen
Bestimmte Legierungen, wie z.B. solche mit Platinanteilen oder Palladium, können den Wert beeinflussen. Das ist aber eher die Ausnahme bei gängigem Schmuck.
2.3.2. Die „Rest“-Metall Wert
Bei sehr niedrigkarätigem Gold (z.B. 333er) ist der Anteil der Legierungsmetalle höher. Diese Metalle haben selbst einen Wert, der aber meist deutlich unter dem von Gold liegt. Der Händler wird dies bei der Bewertung berücksichtigen.
- Wo kann ich mein Altgold verkaufen?
Diese Frage ist entscheidend, denn nicht jeder Ankäufer ist gleich gut. Du möchtest einen fairen Preis und eine sichere Transaktion.
3.1. Fachgeschäfte für Edelmetalle
Das sind die Profis im Geschäft. Sie haben die Expertise und die Geräte, um dein Gold genau zu bewerten.
3.1.1. Lokale Juweliere und Goldschmiede
Viele Juweliere und Goldschmiede kaufen auch Altgold an. Sie sind oft eine vertrauenswürdige Anlaufstelle, da sie ein etabliertes Geschäft haben. Frage nach, ob sie Altgoldankauf anbieten und informiere dich über deren Bewertungsprozess. Oft kannst du hier auch direkt mit dem Inhaber sprechen, was für Transparenz sorgt.
3.1.2. Spezialisierte Ankäufer
Es gibt Geschäfte, die sich ausschließlich auf den An- und Verkauf von Edelmetallen spezialisiert haben. Diese haben oft sehr genaue Analysemethoden und kennen sich gut mit den verschiedenen Goldlegierungen aus.
3.2. Online-Ankäufer
Das Internet bietet viele Möglichkeiten, aber hier ist Vorsicht geboten.
3.2.1. Seriöse Online-Plattformen
Einige etablierte Online-Ankäufer bieten einen sicheren Versandweg und eine transparente Bewertung. Recherchiere Bewertungen und Erfahrungsberichte, bevor du dich für eine Plattform entscheidest. Achte auf die Versandkosten und -versicherung. Manche bieten auch kostenlose Rücksendungen an, falls dir das Angebot nicht zusagt.
3.2.2. Vorsicht vor unseriösen Anbietern
Leider gibt es im Internet auch schwarze Schafe. Sei skeptisch bei Angeboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein, oder wenn die Transparenz fehlt. Vergleiche immer mehrere Angebote, bevor du dich entscheidest.
3.3. Pfandhäuser
Eine weitere Option, aber oft nicht die profitabelste für reinen Goldverkauf.
3.3.1. Der Unterschied zum Verkauf
Pfandhäuser vergeben Kredite gegen Pfand. Wenn du dein Gold dort abgibst, kannst du es später gegen Zinsen und Gebühren zurückkaufen. Wenn du es nicht zurückkaufst, wird es verkauft. Der Fokus liegt hier eher auf dem Darlehensgeschäft.
3.3.2. Preisgestaltung bei Pfandhäusern
Die Preise, die Pfandhäuser für Altgold zahlen, sind oft niedriger als bei spezialisierten Ankäufern, da sie auch das Risiko des Nicht-Zurückkaufs einkalkulieren müssen. Wenn du wirklich nur verkaufen möchtest, sind andere Wege meist besser.
- Wie wird mein Altgold bewertet?
Der Wert deines Altgolds wird nicht geschätzt, sondern wissenschaftlich ermittelt. Die genauen Methoden können sich unterscheiden, aber das Grundprinzip ist dasselbe.
4.1. Wiegen und Analysieren
Das ist der erste und wichtigste Schritt. Ohne korrektes Gewicht und die Bestimmung des Goldgehalts geht nichts.
4.1.1. Präzisionswaagen
Wie bereits erwähnt, ist präzises Wiegen entscheidend. Die Händler verwenden geeichte Waagen, die oft auf ein Zehntel Gramm genau messen. Dies ist die Basis für die Berechnung des Wertes. Sei dir bewusst, dass der Händler immer das Nettogewicht nach Abzug von Steinen oder anderen Verunreinigungen ermittelt.
4.1.2. Die wichtigsten Analysemethoden
- Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA): Dies ist eine weit verbreitete, zerstörungsfreie Methode. Ein Röntgengerät strahlt das Gold an und analysiert die zurückgestreute Strahlung. Anhand dieser Strahlung kann der Händler den genauen Anteil der verschiedenen Metalle in der Legierung bestimmen, also den Goldgehalt. Dies ist schnell und liefert genaue Ergebnisse, ohne das Gold zu beschädigen.
- Säureprobe: Bei dieser traditionellen Methode werden kleine Kratzer auf dem Goldstück gemacht und mit verschiedenen Säuren beträufelt. Jede Säure löst nur bestimmte Metalle. Ein erfahrener Goldschmied oder Ankäufer kann anhand der Reaktion der Säuren auf das Gold den ungefähren Feingehalt bestimmen. Diese Methode ist nicht ganz so präzise wie RFA und kann das Schmuckstück leicht beschädigen (minimale Kratzer), wird aber immer noch verwendet, oft als Ergänzung.
- Schmelzprobe: Dies ist die genaueste, aber auch zerstörerischste Methode. Ein kleines Stück des Goldes wird entnommen und eingeschmolzen, um seinen Feingehalt im Labor exakt zu bestimmen. Diese Methode wird meist nur bei sehr großen Mengen oder bei Unstimmigkeiten angewendet, da das Gold dabei unwiederbringlich verloren geht.
4.2. Abzüge und Gebühren
Sei dir bewusst, dass der angezeigte Goldpreis selten der Preis ist, den du für dein Altgold bekommst. Es gibt immer Abzüge.
4.2.1. Materialwert vs. Ankaufspreis
Der Händler zahlt dir nicht den vollen Materialwert des Goldes. Er muss auch seine Kosten decken (z.B. für das Personal, die Miete, die Analysegeräte, den Aufwand für die Einschmelzung und Weiterverarbeitung). Daher liegt der Ankaufspreis immer unter dem aktuellen Börsenkurs für Feingold. Ein typischer Abzug für den Händler kann zwischen 10% und 30% des reinen Materialwertes liegen, je nach Händler, Menge und Reinheit des Goldes.
4.2.2. Abzug für Edelsteine
Wenn dein Schmuck Steine enthält, werden diese vom Gewicht abgezogen, bevor der Goldwert berechnet wird. Da die meisten Steine keinen nennenswerten Wert für den Altgoldankäufer haben (besonders synthetische Steine), werden sie entweder als wertlos behandelt oder es wird ein kleiner Abzug dafür vorgenommen.
4.2.3. Bearbeitungsgebühren
Einige Händler erheben zusätzliche Gebühren für die Analyse oder die Abwicklung. Frage im Voraus genau nach, welche Kosten auf dich zukommen könnten. Seriöse Händler kommunizieren diese Kosten offen.
- Wie läuft der Verkaufsprozess ab?
Es ist gut zu wissen, was dich erwartet, damit du keine unangenehmen Überraschungen erlebst.
5.1. Vorbereitung und Annahme
Du bringst dein Gold zum Händler, oder schickst es ein. Was passiert dann?
5.1.1. Persönliche Abgabe
Du gehst mit deinem Altgold zu einem Juwelier, Goldschmied oder einem spezialisierten Ankäufer. Dort wird dein Gold meist direkt vor deinen Augen gewogen und analysiert. Das gibt dir die Möglichkeit, den gesamten Prozess mitzuverfolgen und Fragen zu stellen.
5.1.2. Versandhandel
Wenn du dich für einen Online-Ankäufer entscheidest, erhältst du meist ein Versandkit oder eine Anleitung für den sicheren Versand. Dein Gold wird dann an die Firma geschickt, dort analysiert und dir ein Angebot unterbreitet. Lies hierbei genau die Bedingungen für den Versand und die Versicherung.
5.2. Angebot und Annahme
Nach der Bewertung wird dir ein Preis vorgeschlagen. Was kannst du tun?
5.2.1. Verhandlung und Annahme des Angebots
Der Händler unterbreitet dir ein schriftliches Angebot. Dieses basiert auf dem Gewicht, dem Feingehalt und dem aktuellen Goldpreis. Du kannst dieses Angebot annehmen oder ablehnen. Wenn du damit zufrieden bist, wird der Kaufvertrag abgeschlossen und dir das Geld ausgezahlt.
5.2.2. Ablehnung des Angebots
Wenn dir das Angebot nicht zusagt, hast du das Recht, es abzulehnen. Bei persönlichen Abgaben erhältst du dein Gold in der Regel sofort zurück. Bei Versandhändlern musst du die Rücksendebedingungen genau prüfen. Seriöse Anbieter schicken dein Gold kostenlos zurück, wenn du das Angebot ablehnst.
5.3. Auszahlung
Wie und wann bekommst du dein Geld?
5.3.1. Sofortige Barzahlung
Bei persönlichen Abgaben in einem Ladengeschäft ist oft eine sofortige Barzahlung möglich, besonders bei kleineren Beträgen. Dies ist die schnellste Form der Auszahlung.
5.3.2. Überweisung
Bei größeren Beträgen oder bei Online-Verkäufen erfolgt die Auszahlung meist per Banküberweisung. Dies kann ein bis zwei Werktage dauern, bis das Geld auf deinem Konto ist. Achte darauf, dass deine Bankverbindung korrekt angegeben ist.
5.3.3. Scheck
Die Auszahlung per Scheck ist heute weniger üblich, aber bei manchen Händlern noch möglich. Beachte, dass das Geld erst nach Einlösung des Schecks auf deinem Konto verfügbar ist.
- Worauf sollte ich achten, um nicht übervorteilt zu werden?
Der Verkauf von Altgold kann lukrativ sein, aber es gibt ein paar Fallstricke. Hier sind die wichtigsten Dinge, auf die du achten solltest.
6.1. Vergleichen, vergleichen, vergleichen
Dies ist der wichtigste Ratschlag überhaupt.
6.1.1. Mehrere Angebote einholen
Rufe nicht den erstbesten Ankäufer an, sondern hole dir Angebote von mindestens drei verschiedenen Händlern ein. Vergleiche nicht nur den Ankaufspreis pro Gramm, sondern achte auf das Gesamtangebot nach Abzug aller Gebühren.
6.1.2. Online-Recherche und Bewertungen
Nutze das Internet, um dich über Ankäufer zu informieren. Lies Kundenbewertungen auf unabhängigen Plattformen. Achte auf wiederkehrende Beschwerden oder Lob.
6.2. Transparenz und Aufklärung
Ein seriöser Händler erklärt dir alles.
6.2.1. Offene Bewertung vor Ort
Bei der persönlichen Abgabe sollte die Bewertung deines Goldes möglichst transparent und idealerweise direkt vor deinen Augen stattfinden. Wenn der Händler dein Gold mitnimmt, um es „irgendwo anders“ analysieren zu lassen, sei skeptisch.
6.2.2. Klare Kommunikation über Gebühren und Abzüge
Seriöse Händler legen alle Kosten und Abzüge offen. Sie erklären dir, wie sie zum Endpreis kommen und warum bestimmte Abzüge gemacht werden. Frage nach, wenn etwas unklar ist.
6.3. Der Vertrauensfaktor
Manchmal ist das Gefühl der Sicherheit wichtiger als der letzte Euro.
6.3.1. Bauchgefühl und Reputation
Höre auf dein Bauchgefühl. Wenn dir ein Händler unseriös erscheint oder du dich unter Druck gesetzt fühlst, lass es lieber sein. Die Reputation eines Händlers ist viel wert. Ein Juwelier, der seit Jahrzehnten am Ort ist, hat oft einen guten Ruf zu verlieren.
6.3.2. Zertifikate und Garantien
Manche Händler bieten Zertifikate über die Analyse an oder geben Garantien auf ihre Preise. Das kann ein zusätzliches Zeichen von Seriosität sein.


